The Fall of Rome/Jeromes Fall by Martha Southgate

Jeromes Falls

Latin instructor Jerome Washington is a man out of place. The lone African-American teacher at the Chelsea School, an elite all-boys boarding school in Connecticut, he has spent nearly two decades trying not to appear too „racial.“ So he is unnerved when Rashid Bryson, a promising black inner-city student who is new to the school, seeks Washington as a potential ally against Chelsea’s citadel of white privilege. Preferring not to align himself with Bryson, Washington rejects the boy’s friendship. Surprised and dismayed by Washington’s response, Bryson turns instead to Jana Hansen, a middle-aged white divorcée who is also new to the school — and who has her own reasons for becoming involved in the lives of both Bryson and Washington.
Southgate makes her debut as a writer to watch in this compelling, provocative tale of how race and class ensnare Hansen, Washington, and Bryson as they journey toward an inevitable and ultimately tragic confrontation.

Jerome ist Lateinlehrer in Chelsea, einer Privatschule an der Ostküste der USA. Dort erzieht er junge Männer nach dem Vorbild der alten Römer. Aber Jerome ist auch Schwarzer, „Neger“, wie er selbst sagt. Er wurde geboren Ende der 1940er Jahre als Sohn eines kleinen Pächters im ländlichen Georgia und wuchs in einer ärmlichen Gegend Chicagos auf.
Jerome musste hart arbeiten und viele Demütigungen einstecken, bis er erreicht hat, anerkanntes Mitglied im Lehrkörper einer Schule wie Chelsea zu sein. Die Wunden aus diesen Kämpfen und Demütigungen sind nur oberflächlich vernarbt. Sie brechen unerwartet auf, als er zu Beginn eines neuen Schuljahres zwei sehr unterschiedlichen Menschen begegnet, die neu an die Schule gekommen sind.
Da ist Rashid, das New Yorker „Getto-Kid“ mit Dreadlocks und Hosen, die beinahe in den Kniekehlen hängen und einer Menge Problemen. Rashid erinnert Jerome so sehr an seine eigene Vergangenheit, die er so gerne loswerden möchte.
Und da ist auch Jana, weiß, Lehrerin, etwas in Jeromes Alter. Für Jana scheint eine Schule wie Chelsea die natürliche Umgebung zu sein. Ihr ist der Zugang zu dieser Welt, den sich Jerome so mühsam erarbeiten musste bereits in die Wiege gelegt worden. Für Jerome ist Jana die Frau seiner Träume, oder besser die Frau, von der er nie zu Träumen gewagt hatte. Sie steht für die Welt, zu der Jerome Zugang sucht, und zu der er bis zu dieser Zeit glaubte, bereits Zugang gefunden zu haben. Nur hat Jana ausgerechnet Rashid zu ihrem persönlichen Schützling auserkoren.

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