SoulSunday #2 „Das Herz führt immer zum Erfolg“ Vortrag von Robert Betz

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„Willst du normal sein oder glücklich?“ Das ist der Titel des Buches für das Robert Betz bekannt ist. Ihr seht schon, Herr Betz geht direkt unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit zur Mehrheit an. Der Preis, den wir dafür zahlen, ist hoch. Nämlich nichts geringeres als unser wahres Selbst und mit ihm unser persönlich definiertes Glück.

Der Vortrag, den ich euch an diesem SoulSunday #2 wärmstens empfehle, geht meiner Meinung nach tiefer auf die Frage ein, wie man zurück zu diesem persönlich definiertem Glück findet. Robert Betz sagt, dass wir dafür wieder lernen müssen auf unser Herz zu hören. Aber seien wir mal ehrlich. Wie oft hat man das schonmal gehört. „Hör auf dein Herz.“ „Hör auf deine innere Stimme.“ „Hör auf deine Intuition.“

Wie klingt jedoch diese Stimme? Wie kann ich sie von den vielen anderen Stimmen unterscheiden?  Dadurch, dass du weißt, in welcher Sprache dein Herz mit dir kommuniziert. In dieser Sprache wirst du jeden Tag und jeden Moment geleitet. Weißt du, welche Sprache das ist?

Die Sprache des Herzens ist die Freude!

Ja, ja… da meldet sich gleich dein Verstand wieder: „Wenn das so einfach wäre…“ Die Wahrheit ist immer einfach. Der Verstand macht das Leben nur komplizierter 😉

Lass dich von deinem Herzen zum Erfolg führen. Viel Spaß beim Vortrag! 

Musik Mittwoch No. 4 SHANAZ DORSETT

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Und schon wieder sind zwei Wochen rum. Heute gibt es das Video zum Song „Four Walls and A Garden“. Die junge Sängerin aus London, hört auf den Namen Shanaz Dorsett und macht mit dem Song einfach gute Laune. Das farbenfrohe Video bleibt im Kopf genauso, wie der Song, der beim genauen Zuhören mehr als nur ein Ohrwurm ist und eine echte Message hat.

Viel Spaß beim Schauen und bis in zwei Wochen 🙂

Musik Mittwoch No. 3 JESSE BOYKINS III + STREET ETIQUETTE


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Hallo liebe GoWomenofColour-Freundinnen,

der dritte Musik Mittwoch, der aufgrund der Verspätung eigentlich ein Musik Donnerstag ist, präsentiert euch heute Jesse Boykins III. Der 30-jährige Sänger sorgt mit seiner Musik, die sich wohl am ehesten als eine Mischung aus RnB, Neo-Soul und Electronic bezeichnen, für frischen Wind. Sein letztes Album, das im April letzten Jahres veröffentlicht wurde, hört auf den Namen „Love Apparatus“. Auf Soundcloud könnt ihr euch das Album anhören. Außerdem gibt es noch das Video zum Song „B4 the Night is Thru“, einer meiner Lieblinge auf dem Album.

Wenn ihr euch nach dem Musikvideo fragt, warum alle so stylisch durch die Gegend laufen, empfehle ich euch diesen wunderbaren TEDx Talk von Joshua Kissi und Travis Gumbs. Die zwei New Yoker haben Street Etiquette, anfänglich ein Lifestyle Blog und mittlerweile eine Agentur, 2008 gegründet. Street Etiquette, die in der Vergangenheit bereits mit Jesse Boykins III und anderen Künstlern gearbeitet haben, beschreiben in dem Tedx Talk, die Anfänge von Street Etiquette, und wie sie ihre Leidenschaft für Mode nutzen, um Geschichten aus einer einzigartigen Perspektive zu erzählen. Der Talk ist absolut empfehlenswert und macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, zu was Mode und ein individueller Style in der Lage ist.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem etwas männerlastigen 🙂 Blogbeitrag sowohl akustische als auch visuelle Impulse geben konnte und wir uns in zwei Wochen wieder treffen.

Frei von gedanklichen Barrieren und Selbstzensur…

Liebe Freundinnen,

wir freuen uns sehr Teil der tollen Adventsaktion von Rock Your Curls Academy zu sein! Ihm Rahmen dieser Aktion haben wir einen Beitrag verfasst, den wir auch hier mit euch teilen möchten. Besucht auch die Facebook-Seite von Rock Your Curls Academy, die neben dem Adventskalender noch viele interessante Infos und Beiträge für euch bereithält.

Viel Spaß beim Lesen und frohe Vorweihnachtszeit 🙂

Wie schaffen wir es unsere Erfahrungen, Geschichten und Visionen auszudrücken? Ihnen einen gebührenden Platz  zu geben und aus der Stille und Einsamkeit hervorzukommen. Ihnen Form und Farbe zu geben und dabei den Kern ihrer Botschaft beizubehalten.

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Als Schwarze Frauen werden wir allzu oft rassistischen und sexistischen Stereotypen zugeordnet, die die kostbare Individualität Schwarzer Frau im Keim ersticken lassen. Überlagert von stereotypischen Fremdzuschreibungen, haben viele von uns nicht das Gefühl ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Stattdessen finden sich viele von uns zwischen Selbstzweifel und Gleichgültigkeit wieder. Ohne Antrieb und Ziel. Immer wieder daran erinnert, dass man als Schwarze Frau ein Dasein friste, das keiner Beachtung würdig ist. Das in so vielen Bereichen des öffentlichen Lebens (Film, Literatur, Kunst, Wissenschaft, etc.) missachtet wird.

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Und doch wissen wir, dass dieses Leben mehr zu bieten hat als das, was diese Gesellschaft für uns bereithält und wir vielleicht selbst für uns für möglich halten. Zu dieser Erkenntnis zu kommen ist für Schwarze Frauen ein Privileg. Zu verstehen, dass man jeden Tag die Entscheidung treffen kann, man selbst zu sein, frei von verinnerlichtem Sexismus und Rassismus ist unglaublich befreiend und gleichzeitig ein schwieriger und komplexer Prozess. Gleichzeitig erfordert es Mut und Kraft sich der begrenzten Vorstellungskraft vieler Menschen entgegenzustellen und konsequent sich selbst in den Mittelpunkt seines Lebens zu stellen. Das Ablegen von fremdbestimmten Vorstellungen über das eigene Selbst gibt uns die Möglichkeit uns mit unseren eigenen Augen zu betrachten. Also stellen wir uns die Fragen:

Wie schaffen wir es unsere Erfahrungen, Geschichten und Visionen auszudrücken? Ihnen einen gebührenden Platz  zu geben und aus der Stille und Einsamkeit hervorzukommen. Ihnen Form und Farbe zu geben und dabei den Kern ihrer Botschaft beizubehalten.

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In dem wir beginnen Fragen zu stellen und Unausgesprochenes aussprechen! In dem wir uns bilden und gemeinsam austauschen! In dem wir als Schwarze Frauen nicht davor zurückschrecken anzuecken und unbequem zu sein! Als Schwarze Frauen müssen wir verstehen, dass uns niemand die Bühne überlassen wird um unsere eigenen Erfahrungen, Geschichten und Visionen auszudrücken. Es geht darum sichtbar zu werden und die Passivität die so viele von uns lähmt zu beenden. Als befreite und kritisch denkende feministische Schwarze Frauen müssen wir erkennen, dass wir die Chance haben uns auf vielfältigste Art und Weise selbstauszudrücken und dabei innovative Inhalte und Produkte schaffen können. Frei von gedanklichen Barrieren und Selbstzensur können wir als Community von feministischen Schwarzen Frauen im gegenseitigen Austausch daran arbeiten, dass dies einmal Realität wird und wir die Individualität und Vielfalt Schwarzer Frauen gemeinsam feiern können.

In diesem Sinne hoffen wir eine Debatte anzustoßen und freuen uns auf gleichgesinnte Schwarze Frauen.

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„We have too often been expected to speak

all things to all people and speak everyone else’s position

but our own.“ – Audre Lorde